so ganz anders und doch vertraut
so warm und weich
so nah und doch viel zu fern
so lachend und glücklich
so schmerzhaft und schön
so wertvoll und zerbrechlich
so lähmend und frei
daß man weint und lacht
daß man bittet und hofft
daß man angstvoll fragt und sich quält
daß man bettelt und schwingt
daß man alt wird und es nicht merkt
daß man Bilder sieht wie niemand sonst
daß man zwischen den Sternen gleitet und singt
wie einmalig und unwiederbringlich
wie leichtfertig verraten und gedankenlos zerstört
wie oft davongetrieben mit jedem Winter ein weiteres Stück
einfach nicht festgehalten, einfach vergessen
gibt es soviel davon, daß man es einfach verschwendet
verloren ist es in der Beliebigkeit, in der Gleichförmigkeit,
in der Gleichartigkeit, im Schicksal, in der Zeit

 

 21.09.90

 


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On 22 Feb 2004, 11:28.